Erhalt und Instandsetzung der Verladestelle der Eisensteinaufbereitung ehemalige Grube Allerheiligen der Hütte Buderus als Industriedenkmal

 

Sehr geehrte Damen und Herren,

die Schüttanlage an exponierter Stelle am Ortseingang von Weilburg-Ahausen ist eine von noch zwei sichtbaren Zeugnissen großer Bergbaugeschichte im Bereich der Stadt Weilburg an der Lahn. Daher nimmt der Erhalt dieser Schüttanlage einen hohen Stellenwert ein. Dankeswerter Weise engagiert sich der Heimatverein Ahausen e.V. vorbildlich für Erhalt und Instandsetzung der Anlage. 

Auszug aus dem Schreiben von Bürgermeister Hans-Peter Schick, Weilburg, vom 29.Oktober 2004.

 

Historie zur Grube Allerheiligen, zusammengestellt vom 1. Vorsitzenden Günter Völpel

und  1. Vorsitzenden Hans Joachim Acklin

September 1960       

-Schließung der Grube Allerheiligen                                                          

-Verkauf der Brecheranlage mit Überdachung an das Bauunternehmen, August Deißmann, Löhnberg.

- Weiterverkauf an Baustoffhandel Günter Michel, Ahausen (Lager für Sand, Schotter, Kohle).

-Verkauf einer Grundstücksecke in Richtung Drommershausen an Bürgermeister Schermuly, Ahausen, zur Errichtung einer Holzbaracke für seinen Reifenhandel.

Jahr 1967

Ableben Günter Michel, Verkauf des Geländes an den jetzigen Besitzer Herrn Pontany, Weilburg.

Oktober 1997

2. Vorsitzender Günter Völpel nahm Kontakt mit dem Besitzer zum teilweisen Erhalt der Anlage auf.

Juni 2001

Im Zusammenhang mit dem Neubau der Lahnbrücke und der Neugestaltung des Ortseinganges wurde von Seiten der Vereins Kontakt mit Bürgermeister Schick aufgenommen.

Juli 2001

Ortsbesichtigung des Vereinsvorstandes mit Bürgermeister Schick. Er sagte seine und die Unterstützung der Stadt Weilburg in Aussicht.

Dezember 2001

Stadt und Eigentümer vereinbaren einen Pachtvertrag für die Verladestelle der Eisenerzaufbereitung. Anschließend wird die Fläche dem Heimatverein weiterverpachtet.

Januar 2002

Begehung der Fläche mit Bürgermeister Schick, dem Ortsbeirat und Vorstandsmitglieder des Heimatvereines. Festlegung der pachtenden Fläche und Gespräch über die Art der Restaurierung.

März 2003

Abschluss des Pachtvertrages zwischen dem Heimatverein Ahausen e.V. -1. Vorsitzender Günter Völpel- und der Stadt Weilburg.

Mai 2003

Beginn der Rodungs- und Aufräumungsarbeiten.

Mai 2004

Weiterer Ortstermin mit Gesprächen über den Umfang der Sanierungsarbeiten.

Ab Mai 2004 Restaurierungsbeginn durch Mitglieder des Heimatvereines Ahausen e.V. mit Unterstützung von Firmen-, Banken- und Privatspenden.

Mai bis September 2004

Rodungs- und Säuberungseinsätze.

Januar 2005  

Ortstermin mit mit Herrn Meuser und Herrn Gath vom Buahof

März 2005

Abrissbeginn der Betonmauer. Fortsetzung des Gleisaushubes durch den Bauhof

Treffen mit Vorstandsmitgliedern der Muttentalbahn e.V., Witten-Bommern.

 

 

Fortsetzung der Historie durch 1. Vorsitzenden Hans Joachim Acklin

April 2005 

Ortstermin mit Herrn BGM Schick, Besprechung der weiterführenden Maßnahmen.

Herstellung des Untergrundes für das Schotterbett, Arbeitsbeginn der Fa. Bördner, Waldhausen.

Auf dem Gelände oberhalb zieht ein Gast ein.

Mai 2005   

Nach Fertigstellung der Betonmauer beginnen Mitglieder mit den Vorarbeiten an den Schütten. Weiterarbeit am Schotterbett und Verlegen der ersten Gleise.

Rasenfläche zum Geh- Radweg wird überarbeitet.

Juni 2005   

E-Lok vom Bergbaumuseum und zwei Loren werden aufgestellt.

Juli 2005    

Schieber und Gestänge an den Schütten werden entfernt.

August 2005  

Infotafel wird montiert.

Oktober 2005    

Linke Schütte wird von der Fa. Bördner mit Gewebe und Putz überzogen.

Verputzen der Risse im Innenbereich, Verfugen der Bruchsteinmauer und Ausbessern der Mauer.

Verputzen der restlichen Schütten durch die Fa. Bördner.

November 2005 

Abholen von zwei Loren, Spurweite 500mm in der Tongrube Oberste Weide, Allendorf-Ulm.

 

Insgesamt wurden von den helfenden Mitgliedern bis jetzt 800 Stunden gearbeitet.

 

 W i n t e r p a u s e

 

April 2006

Anhängen einer Lore an die E-LOk, Bereitstellung der zweiten Lore zum Abholen zwecks Reparatur. Weiterarbeit am Schotterbett, verlegen von Gleismaterial.

Im Mai 2006

Schieber lackiert und mit Hebelwerk montiert. Setzen der Pfosten für den Zaun Treffen des 1. Vorsitzenden mit Herrn Korschinski und Herrn Wagner von den Stadtwerken Weilburg, Aufstellung eines Wassertankes durch  Herrn Wagner. Großeinsatz- provisorische Befestigung des Absicherungszaunes, Anbringung der Schieber mit Gestänge, Ansetzen der ersten beiden Schurren mit einem Auslauf, Aufbau des Stollenmundloches unter Lei- tung von Heinz Ketter. Mäharbeiten, Aufräumen des nicht gepachteten Grundstückes oberhalb. Einhausen des Stollenmundloches.   Heimarbeit: Schweißen der Lorenwannen, säubern der Loren und Untergestelle, lackieren der Wannen und sprühen der Untergestelle mit Bodyschutz.                                                               

Juni - Juli 2006

Weiterbau am Stollenmund. Aufstellen der fertigen Loren hinter der E-Lok und verschweißen der Loren an dem Schienenstrang. Aufstellen eines Schutzzaunes auf dem oberen Gelände, Anbringung der Schieber. Aufstellen einer Lore im Stollenmundloch.

 

Sommerpause

 

Nach der Sommerpause Reinigungs- und Mäharbeiten. Beladen der Loren mit Eisenerzsteinen und montieren von zwei Schiebern in Richtung Drommershausen.

 

04. Dezember 2006

Fahrt nach Witten-Bommern, Abholung einer Weiche und einer Lore

 

Anschließend Winterpause.

 

 

Der Vorstand des Heimatvereines dankt seinen Mitgliedern, die durch tatkräftige Hilfe und Spenden dazu beitragen, die Restaurierung zu unterstützen und den unten aufgeführten Institutionen, Firmen und Förderer für Geld- und Sachspenden.

 

Das Projekt wird gefördert von

 

 

Private Spenden

Gertrud Kreißl, Günter Völpel, Hans Joachim Acklin, Roland Stakalies, Karl Grün und Ursula Furiath, Hermann und Frieda Engel, Harald Kunz, Werner Emmrich, Manfred und Gudrun Wahl, Hans Jürgen Schultz, Manfred Alt, Horst und Erika Eggers, Leni Michel, Christel Schulwitz, Ernst Göpel, Peter und Gudrun Kubaszek, Willi Lenz, Johann und Ursula Lawatsch, Matthias Löw, Hans Hess, Ernst Fritsch, Edgar Majewski und Christine Götz-Majewski, Horst und Barbara Erbe, Hermann Hallack, Günter Georg, Helga Stroh, Berta Charlotte Kunz, Florian Kollovits, Herwig Buchmann, Alfred Eisel, Hermann Kunz, Alfred Michel,  Claudia Michel, Herman u, Ursula Rummel, Karl Grün, Lothar Michel, Hermann Fröhlich, Thomas Michel, Kurt Erbe, Rolf Hild, Berthold Grün

 

 

Der Vorstand bittet seine Mitglieder und Freunde, das Projekt weiter finanziell zu fördern und tatkräftig zu unterstützen.

 

Spendenkonto

Eisensteinaufbereitung/Verladestelle Ahausen    Kreissparkasse Weilburg   

BLZ      51191919                                               Konto-Nr.   2440196

 

 

 

Restaurierungsarbeiten siehe Bildergalerie